Messe-Catering erhält neue Handschrift

Im Gespräch mit Frank Wassermann zur Fusion von Käfer Schweiz und Wassermann & Company

Was den gastronomischen Part der Messe und des Congress Centers betrifft, brutzelt es schon seit Wochen in Basels Gerüchteküche. Anfang Dezember wurde nun bestätigt: Per 1. Januar 2016 fusionieren die beiden Unternehmen Käfer Schweiz und die in Basel verankerte Wassermann & Company. Mit der Fusion haben sich zwei mittelständische Unternehmen vereint, deren bisheriges Verhältnis durch Kollegialität und Respekt geprägt war. Die Geschäfte werden unter der Federführung von Frank Wassermann weitergeführt, der sich mit seiner Firma in der Region einen erstklassigen Ruf erarbeitet hat. Dank der lokalen Präsenz von Wassermann & Company wird die grosse Bandbreite von Kongressen über Messen bis hin zu Publikumsveranstaltungen noch besser abgedeckt. Das in München beheimatete Unternehmen Käfer, das in den vergangenen vier Jahren für das Messe-Catering verantwortlich war, bleibt als Aktionär im fusionierten Unternehmen erhalten. Das erarbeitete Know-how wird dabei an den neuen Betreiber weitergegeben.

Fünf Fragen an Frank Wassermann

Wassermann & Company
Frank Wassermann, Geschäftsleiter von Wassermann & Company
Congress Center Basel: Ab 2016 leitet Wassermann & Company das Catering der Messe Basel. Kurz und knapp: Was dürfen unsere Kunden erwarten?
Frank Wassermann: Wir wollen auf dem guten soliden Fundament aufbauen, das Käfer Schweiz hier in Basel gelegt hat. Der Kunde und die Qualität der Speisen stehen immer im Mittelpunkt. Wir haben unsere Wurzeln in Basel und sind hier dementsprechend verankert.

Was passiert mit den Mitarbeitenden und deren Know-how nach der Fusion?
In den letzten Wochen konnte ich mir ein umfassendes Bild von der aktuellen Belegschaft machen. Ich bin fasziniert von der motivierten Crew und deren Know-how. Ich freue mich auf die gemeinsame Zukunft mit diesem Team, deren Arbeitsverträge, wie bei einer Fusion üblich, übernommen und weitergeführt werden.

Wie besteht man als Deutscher erfolgreich auf dem schweizerischen Markt?

Es gibt nur ein Rezept auf der ganzen Welt, und das heisst Integration. Ich denke, wir können Nähe besser leben, weil wir nicht die Filiale eines international operierenden Konzerns sind. Persönlich bin ich mit meiner Familie in Basel angekommen und schlage hier nun meine Wurzeln. Als Baden-Württemberger musste ich mich übrigens bei meiner jahrzehntelangen Tätigkeit in München auch zuerst als Auswärtiger beweisen.

Die Messe Basel bewegt sich auf internationalem Parkett, Stichwort Baselworld oder Art Basel. Keine zu grosse Schuhnummer?
Nein, denn auch auf diesem Klavier muss ein erfahrener Caterer spielen können. Seit 1997, also meiner Zeit in München, darf ich auf internationale Erfahrungen als Geschäftsleiter zurückblicken. Im Olympia-Park, der späteren Arena 1, aber auch in der Allianz-Arena haben wir unzählige Events mit internationaler Strahlkraft durchgeführt. Das betrifft nicht nur Sport- und Kulturanlässe, sondern auch Corporate Events.

Bereits im Januar geht’s los. Welche Ziele haben Sie für die ersten Monate?
Richtig, in Kürze startet die Swissbau und anschliessend kommt die Baselworld. Der Daily Business geht also nahtlos weiter und neben diesem ist mir ein anständiger, korrekter Integrationsprozess für unsere Kunden und auch Mitarbeitenden wichtig. Ich möchte nochmals betonen: Das Messe- und Kongressgeschäft wird mit dem bestehenden hervorragenden Know-how weitergeführt – dazu kommt nun noch die Wassermann-Handschrift